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Photovoltaikanlagen: Kosten für die Nutzung von Solarstrom

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Die Fotovoltaik gilt als eine der vielversprechenden Technologien, wenn es um die Gewinnung von Energie aus regenerativen Quellen geht. Dabei soll durch bestimmte technische Maßnahmen Sonne beziehungsweise Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt werden, damit diese von den Haushalten und der Wirtschaft genutzt werden kann. Damit diese technische Anwendung möglich wird, kommen Solarzellen zum Einsatz, die die Sonnenenergie einfangen können und an einen Kollektor weitergeben. Am Ende des Umwandlungsprozesses wird die Energie in speziellen Batterien gespeichert und steht dann für die spätere Verwendung zur Verfügung. Solarzellen werden bereits seit dem Jahr 1958 eingesetzt, damals vor allem in der Raumfahrt. Immer mehr Menschen überlegen sich, ob sie für ihren Privathaushalt eine solche Anlage anschaffen sollen, was die Vorteile sind und mit welchen Kosten sie für die Investition rechnen müssen. Relevant werden in dieser Hinsicht auch mögliche Förderungen durch den Staat, die die Anschaffungskosten senken können.

Die Nutzung der Fotovoltaik wird in Deutschland gefördert im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die Förderungen dieser Anlagen sollen bis zum Jahr 2020 ein Volumen von insgesamt 63 Milliarden Euro haben. Das Gesetz dient dem Klimaschutz und soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Wer sich für den Kauf einer Solar-Anlage entscheiden möchte, der sollte unbedingt prüfen, ob eine Förderung in seinem speziellen Fall möglich ist. Normale Familienhäuser müssen bei der Installation einer Fotovoltaik-Anlage (PV-Anlage) mit Kosten um die 20.000 Euro und mehr rechnen (Stand: November 2011). Eine besonders beliebte Form der Förderung von PV-Anlagen besteht darin, dass diese vollständig über einen Bankkredit finanziert werden und dieser wiederum dank des EEG besonders zinsgünstig zur Verfügung gestellt werden kann. Aus diesem Grund kann es sich lohnen, kein Eigenkapital in die Finanzierung mit einzubringen, sondern diese vollständig per Fremdkapital vorzunehmen.

Wie hoch die Kosten für die PV-Anlage letztlich sein werden, hängt von einer Reihe von Faktoren ab und wird am stärksten dadurch bestimmt, wie groß das Haus ist. So werden Mehrfamilienhäuser mit Flachdach und Pfannendeckung und nicht vollständig nutzbarer Fläche teurer mit einer PV-Anlage auszustatten sein als ein Einfamilienhaus, dessen Dach vollständig nutzbar ist. In vielen Fällen wird es unerlässlich sein, dass ein Experte die jeweiligen Gegebenheiten begutachtet und abschätzt, wie hoch die Kosten letztendlich ausfallen werden. Für das Jahr 2009 kann gesagt werden, dass die Kosten pro kWp bei etwa 3.500 Euro lagen. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass etwa 4 bis 6 kWp ausreichend sein sollten, damit ein Vierpersonenhaushalt versorgt werden kann. Ebenfalls beeinflusst wird der Preis dadurch, dass eine PV-Anlage neben der Bereitstellung von Strom auch für die Warmwassererzeugung genutzt werden können soll. Dadurch kann noch einmal von höheren Kosten ausgegangen werden.

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